Hatte die Nacht schon ganz miserabel und kaum geschlafen und bin dann morgens schon etwas platt los.
Mein erster Weg zur Arbeitsmedizin, Daten erfassen, Mantoux-Test, Termin für Nüchternblutentnahme (morgen) und Visite beim Arbeitsmediziner (Do). Dann zum Amt für Zeiterfassung, meine Stempelkarte holen, anschließend in die Schneiderei, Dienstkleidung abholen.Als nächstes sollte ich mich bei der Sanitätsdirektion melden, irgendwas ausfüllen und unterschreiben weil ich irgendwann ein Dosimeter kriege - oder auch nicht. Zum Arbeitsamt eine italienisches Steuernummer beantragen soll ich eigentlich auch noch - am besten gestern. Schließlich im Sekretaritat auf der Chirurgie melden...
Ich kam mir vor als hätte ich endlich den Passierschein A 38
Hab dann alles gezeigt bekommen und den Tag im Ambulatorium verbracht, war leider eher fad als spannend. Im wesentlichen habe ich Leistenbrüche gesehen.
Die Leute sind nicht unnett, aber sehr distanziert und nicht so offen.
Eines hab ich aber gelernt: Warum in italienischen Betrieben nachmittags gar nix mehr läuft! Wer einmal in der italienischen Mensa gegessen hat (und das darf ich sogar kostenlos!), fällt danach in ein derartiges Fresskoma, dass nichts mehr geht :-)
Vorspeise, Salat oder Suppe, Pasta als erster Gang, Fleisch mit Pommes oder Gemüse als zweiter Gang und Nachtisch... ich hab schon nur die Hälfte genommen und trotzdem.
Der Nachmittag war etwas interessanter und ich hab den deutschen PJler kennengelernt.
Ist leider bisher alles kein Vergleich mit Wien im Sommer...
Jedenfalls bin ich jetzt echt müde und fertig und fühle mich ziemlich allein hier - aber ich werde das tun, was in allen Lebenslagen hilft: EINKAUFEN!
Heute war das Wetter wenigstens schön, hab nochmal ein Foto aus meinem Fenster gemacht. Zu mehr bin ich nicht mehr in der Lage und es wird bald dunkel.
Viele liebe Grüße in die Heimat (und Wahlheimat)
Teresa

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